Weg frei für elektronische Formulare in NRW-Behörden

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Weg frei für elektronische Formulare in NRW-Behörden

Materna bekommt Zuschlag für Formular-Management-Rahmenvertrag

Ort Dortmund, Datum 01.12.2016

Nordrhein-Westfalen baut seine digitale Strategie weiter aus. Ergänzend zu dem im Juli verabschiedeten E-Government-Gesetz können Landesbehörden ab sofort über einen Rahmenvertrag beim Landesbetrieb IT.NRW Leistungen rund um digitale Formulare abrufen. Der IT-Dienstleister Materna GmbH hat gemeinsam mit seinen Partnern Lucom und Proximity den Zuschlag für den Rahmenvertrag über Unterstützungsleistungen im Bereich Formular-Management (FMS) für eine maximale Laufzeit von vier Jahren erhalten.

Über den Rahmenvertrag können Landesbehörden bei IT.NRW Dienstleistungen in Form von Projektleitung, Entwicklung, Formulardesign und Schulung für den Einsatz digitaler Formulare zur medienbruchfreien Prozessgestaltung erhalten. Bezugsberechtigt sind alle Behörden und Einrichtungen der Landesverwaltung.

Mit digitalen Formularen bietet sich ein zeitgemäßer Ersatz für ausfüllbare PDF-Dokumente, die auf jedem Endgerät nutzbar sind. Zudem sind digitale Formulare das Fundament für medienbruchfreie E-Government-Prozesse, wie sie zum Beispiel das E-Government-Gesetz in NRW vorsieht. Durch einen kompletten E-Government-Prozess wird die öffentliche Verwaltung von aufwendigen Papierprozessen entlastet und beschleunigt ihre Interaktion mit Bürgern und Wirtschaft. Diese müssen nicht mehr den Weg zur Behörde auf sich nehmen, sondern können ihre Anträge simpel und nutzerfreundlich online stellen.

Die technische Plattform Lucom Interaction Platform ist bereits sehr erfolgreich in zahlreichen Projekten bei Wirtschaftsunternehmen und in unterschiedlichen Fachverfahren bei Bundes- und Landesverwaltungen im Einsatz, etwa bei BAföG-Online und @nton-Anträge-Online in NRW sowie innerhalb der Justiz und der Bezirksregierung. Vorreiter sind große Referenzinstallationen der gleichen Basiskomponente im Bund. Komplexe Fachverfahren wie beispielsweise beim Zoll, der Justiz und im Umweltbundesamt setzen die Software bereits erfolgreich ein.